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Medien
  • © ARD/Georges Pauly
  •  | ©ZLB | Foto: Stefanie Loos
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Vorwort

2,5 Mio. Ausleihen, 1.500 Veranstaltungen und über eine Millionen Besuche – dahinter steckte auch 2025 wieder eine Menge Logistik und ein hochprofessionelles Team. Tagtäglich versorgen unsere Kolleg*innen die Stadt mit Informationen, Medien, Bildungsangeboten und Kulturveranstaltungen – und das mit viel Expertise, Empathie und Geduld.

Was die ZLB auch im letzten Jahr lebendig gemacht hat, sind die Menschen vor Ort: unser Publikum und unsere Kolleg*innen, zufällige Begegnungen und die gemeinsame Erfahrung, sich einen Ort zu teilen, der der Stadt gehört. Bei unserem Programm „Zusammenleben“ wurde die Bibliothek zum Treffpunkt. Bei Lesungen, Theaterworkshops oder Diskussionsveranstaltungen fanden Menschen zusammen, konnten aktuelle Themen diskutieren, kreativ werden und in Kontakt kommen.

Die Kürzungen im Kulturetat haben das Angebot der Bibliothek ins Wanken gebracht. Über 2 Mio. Euro fehlten der ZLB und damit letztlich auch dem Verbund der Öffentlichen Bibliotheken sowohl im letzten, als auch in diesem Jahr. In der Konsequenz müssen wir in der ZLB 30 Stellen kürzen – und damit auch Service reduzieren. Dabei schafft genau dieser Kundenkontakt wertvolle Begegnungen. Weitere Kürzungen wird die Bibliothek in ihrer jetzigen Form nicht verkraften können.

Im Gegenteil braucht es eigentlich viel mehr Bibliotheksangebote und vor allem mehr Bibliotheksfläche! Insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene haben viel zu wenig Räume, in denen sie sicher lernen, sich ohne Konsumdruck treffen und Freizeitangebote wahrnehmen können. Sie brauchen Orte, auf die sie sich verlassen können. In Zeiten, in denen Soziale Medien Beziehungen prägen und KI mitunter künstliche Wahrheiten generiert, suchen wir sichere Häfen, verlässliche Informationen und Platz für Gemeinschaft.

Diesen Ort zu erhalten, zu gestalten und zu erweitern – zum Beispiel in einem neuen Gebäude am Alexanderplatz – haben wir im Leitungsteam der ZLB fest im Blick.

Hier möchten wir mit Ihnen auf das letzte Jahr zurückschauen, danken dem leidenschaftlich engagierten Team der ZLB für alles, was sie für die Menschen der Stadt geleistet haben und freuen uns auf alles, was kommt!

Dr. Jonas Fansa und Dr. Inga Burgmann (Direktor und stellvertretende Direktorin der ZLB)



  • Bild: ©ZLB | Foto: Alexander Steffens
  • Bild: Moritz Haase





Unser Jahr in Bildern



  • Video: ©ZLB



Was uns bewegt

Neue Leitung im Team

  • Bild: Steffi Loos



Die neue Bibliotheksleitung (von links nach rechts): Ralf Stockmann, Nina Frank, Dr. Jonas Fansa, Dr. Inga Burgmann, Andrea Osterode

  • Bild: Vincent Mosch



Die damalige Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson bedankte sich bei Volker Heller (rechts im Bild) und begrüßte Jonas Fansa (links im Bild) in seiner neuen Funktion.

Seit letztem Jahr hat die ZLB eine neue Leitung: Volker Heller verabschiedet sich nach 12 erfolgreichen Jahren als Vorstand und Direktor der ZLB und übergibt das Amt an Dr. Jonas Fansa. Jonas Fansa, der bislang stellvertretender Direktor der ZLB gewesen ist, leitet seither die ZLB mit einem fünfköpfigen Führungsteam gemeinsam mit Dr. Inga Burgmann-Zamagni, Ralf Stockmann, Andrea Osterode und Nina Frank.



Bibliothek braucht Platz

Neue Chance am Alexanderplatz

Mit der Architekturvision, die es für die ZLB am Alex jetzt gibt, hätte Berlin endlich die moderne und einladende Zentralbibliothek, die es schon seit Jahrzehnten braucht!

Martina Grün,

Baureferentin ZLB

  • Bild: © ZLB

Berlin braucht eine Zentralbibliothek, in der alle Platz finden und das Kulturgut geschützt ist. Die Bestände sind durch Wasserschäden gefährdet, und die Amerika-Gedenkbibliothek platzt aus allen Nähten. Die Chance, die zwei maroden Standorte der ZLB am Alexanderplatz in einer vergrößerten, modernen Bibliothek zusammenzuführen, muss jetzt genutzt werden.

Jürgen Christof,

Landesvorsitzender des dbv Berlins

  • Bild: Jehns Ahner

Berlin sucht seit Jahrzehnten nach einem geeigneten Haus für seine Zentral- und Landesbibliothek. Viele Optionen wurden diskutiert, verhandelt und verpasst. Am Alexanderplatz ergibt sich eine neue Chance für die ZLB, für das Land Berlin und für den Platz selbst. Mit einer Zentralbibliothek kann der Alex zum neuen Wohnzimmer der Stadt werden.

Eine Lösung braucht es in jedem Fall: Die beiden Häuser der ZLB sind überlaufen, marode und eine Zusammenführung schon lange überfällig. Auch in Zeiten von Kürzungen braucht die Bibliothek eine Zukunft und die Menschen der Stadt Platz zum Lernen, Arbeiten, Verweilen und Zusammensein.

Wir arbeiten weiter an einer Zusammenführung unserer Häuser in einem Gebäude mit mehr Platz und im Herzen der Stadt. Damit Berlin endlich die Zentralbibliothek bekommt, die es verdient.

So könnte eine Bibliothek für die ganze Stadt am Alexanderplatz aussehen











  • Bild: Atelier Oslo/lundhagem_Commerz Real

Kürzung kostet Bildung



Berlin lebt von Kultur – trotzdem wird in diesem Bereich massiv gespart. Von den Kürzungen ist auch die ZLB betroffen: 2,2 Millionen Euro fehlen pro Jahr. Das hat Auswirkungen auf den Bibliotheksbetrieb und unsere Angebote. Wir müssen insgesamt 30 Stellen kürzen, unsere Service-Zeiten einschränken und können nicht mehr so viele Veranstaltungen anbieten wie bisher.

Das spüren vor allem unsere Nutzenden, also die Menschen der Stadt. Sie erhalten weniger oder seltener Zugriff auf Informationen, Wissen, Bildung und Kultur.

Weitere Kürzungen kann die ZLB nicht verkraften.



Die ZLB ist für mich wichtig, weil ich mich informieren kann – ohne viel Geld haben zu müssen.

Bibliotheksnutzer

Die ZLB ist wichtig für mich, weil sie ein Zuhause für mich ist

Bibliotheksnutzerin

Bibliotheksgesetz jetzt!

  • Bild: ZLB

Freier Zugang zu Wissen und Information – und die Fähigkeit, sie einzuordnen – ist kein Luxus, sondern Grundlage unserer Demokratie. Damit Bibliotheken diese Aufgabe verlässlich erfüllen können, braucht Berlin endlich ein Bibliotheksgesetz.

Johanna Bär,

stv. Leitung Verbundentwicklung

Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung und zunehmender Versuche, Einfluss auf die Programmgestaltung oder Bestandsentwicklung öffentlicher Institutionen zu nehmen, brauchen Bibliotheken einen klaren rechtlichen Rahmen und verlässliche Unterstützung.

Ein Berliner Bibliotheksgesetz würde genau das leisten: Es schafft Rechtssicherheit, schützt die Unabhängigkeit bibliothekarischer Arbeit und sichert eine gleichwertige Bibliotheksversorgung für alle Berliner*innen – unabhängig davon, in welchem Bezirk sie leben.

Der Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB) zeigt bereits heute, wie stark Bibliotheken gemeinsam wirken können – von der bezirklichen Kiezbibliothek am Stadtrand bis zur Zentral- und Landesbibliothek mitten in Berlin. Mit einem Bibliotheksausweis können die Menschen der Stadt in allen Öffentlichen Bibliotheken unzählige Angebote nutzen.

Damit dieses erfolgreiche System dauerhaft gesichert und entlang neuer gesellschaftlicher Herausforderungen weiterentwickelt werden kann, braucht es jetzt den politischen Willen: Bibliotheken müssen gesetzlich verankert und als Pflichtaufgabe definiert werden. Für eine zukunftsfähige Bibliotheksversorgung und eine lebenswerte Stadt für uns alle. Dafür setzt sich der VÖBB seit seiner Gründung 1998 ein.



  • Bild: Moritz Haase



Was wir bewegen

  • Bild: Moritz Haase

Wir inspirieren Berlin

Jeden Tag Kulturprogramm

Seit 7 Jahren starten wir mit unseren Besucher*innen gemeinsam in den Frühling - mit unserer Saatgut-Tauschbörse. Was als kleines Treffen unter Pflanzenkenner*innen anfing, hat sich zu einem festen Termin für viele Berliner*innen etabliert. Sie finden bei uns Saatgut zum Tauschen, Medienvorschläge und interessante Vorträge von Expert*innen und Spiele für die Kleinsten.

Vivien Schultz, Jolina Haddad, Stefanie Müller,

ZLB-Mitarbeiterinnen

In der ZLB finden alle, was sie brauchen und vielleicht noch mehr. Natürlich kann man bei uns lesen, lernen und auf Filme, Musik, Kunst und Online-Medien zugreifen. Wir bieten aber auch ein tägliches Bildungs- und Kulturprogramm. Insgesamt ca. 1.700 Führungen, Workshops und Veranstaltungen fanden im letzten Jahr in unseren beiden Häusern statt.

Texte und Comics gestalten, gemeinsam basteln, tanzen oder Musik auflegen – in der ZLB kann ganz Berlin kreativ werden und sich inspirieren lassen.

Vom Saatguttausch über Schreibwerkstätten bis zum Phonoklub, hier war für alle etwas dabei.

  • Bild: ZLB
  • Bild: ZLB
  • Bild: Stiftung Zukunft / Paula G. Vidal



Wir bringen die Stadt ins Gespräch

Zum Marktplatz für Demokratie wurde die Amerika-Gedenkbibliothek beim Mitmachfest zum Demokratietag, an dem 1.500 Menschen teilgenommen haben, aber auch bei den zahlreichen Diskussionsveranstaltungen zu aktuellen Themen.

Die Berliner Seniorenwoche, das Willy-Brandt-Gespräch mit Ministerin Karin Prien oder die Diskussion mit der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa vor der Bundestagswahl boten viel Gesprächsstoff.

Noch mehr Gäste sowie die Zunahme von Veranstaltungen - das sind großartige Erfolge, die wir unserem engagierten ZLB-Team zu verdanken haben.

Miloš Janjić,

Programmmitarbeiter in der ZLB



  • Bild: ZLB

Die Berliner Seniorenwoche in der Amerika-Gedenkbibliothek

  • Bild: Max Grosser

Kieztalk zu Bewegungsfreiheit mit "Zukunft findet Stadt"

  • Bild: Jeske

Das Willy-Brandt-Gespräch der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung in Kooperation mit rbb24 Inforadio

  • Bild: Andreas Schmidt

Was leihen Autor*innen in der Bibliothek aus? Diese Frage stellen wir in der Reihe ‘Vorgemerkt.’ Nicht die neuste Veröffentlichung steht im Fokus, oder eher indirekt. Wir unterhalten uns über Medien, die ihren Schreibprozess begleitet haben, die sie beschäftigen oder bewegen. Zu erfahren, welche Bücher sie lesen, welche Musik oder Filme für sie eine besondere Bedeutung haben und warum, bedeutet auch einen neuen und anderen Zugang zu ihrer Arbeit und ihnen als Person. So lernt man die Autor*innen noch einmal anders kennen und über sie neue Titel entdecken.

Luca Mael Milsch,

Autor*in und Kurator*in von vorgemerkt.

Spannende Gäste "vorgemerkt."











Viel Programm bedeutete auch spannende Gäste. In unserer Reihe "vorgemerkt." präsentieren bekannte Autor*innen Medien aus unserem Bestand, die sie inspirieren. Im Gespräch mit Moderator*in Luca Mael Milsch und unserem Publikum waren unter anderem Fatma Aydemir, Josephine Apraku, Duygu Ağal.

Raum fürs Zusammenleben. Raum zum Ankommen.

Bibliothek verbindet

Dank der Kooperation mit der ZLB entwickelte sich WahlheYmat Talks in der Amerika-Gedenkbibliothek zu einem wichtigen Begegnungsort für zugewanderte Berliner*innen, an dem sie Partizipation, Zugehörigkeit und demokratisches Leben nicht nur diskutieren, sondern gemeinsam gestalten.

Iván Gábor,

Gründer von Wahlheymat



  • Bild: Benedicte Kurzen

In Berlin sind wir fast täglich unter Menschen, wirklich begegnen tun wir uns aber nur selten. In über 120 Veranstaltungen haben wir dafür Platz geschaffen - unter dem Titel "Zusammenleben" wurden Themen wie Vielfalt, digitale Herausforderungen oder Fragen des Zusammenlebens in der Stadt kreativ verhandelt und diskutiert. Passend dazu bot der Salon der AGB Comics, Schallplatten, Filme und Kunstwerken, die vom Zusammenleben erzählen.

Auch wer neu in der Stadt ist, findet in der Bibliothek einen Ort, um anzukommen. In unseren Sprachsalons gibt es kostenfreie Deutsch-Kurse. Und die WahlheYmat Talks in der Amerika-Gedenkbibliothek laden jeden Monat Neuangekommene und Alteingesessene dazu ein, Demokratiethemen zu diskutieren – mitunter auch mit der Integrationsbeauftragten Berlins Katarina Niewiedzial.



  • Bild: ZLB

Sonntags in die AGB

Was mir am Ende eines Arbeitstags an der ZLB durch den Kopf geht: Wie cool ist es, dass Bibliotheken so kooperativ und inklusiv arbeiten? Was können wir hier in Zukunft für die Menschen in unserer Stadt noch alles möglich machen? Und wo war noch gleich die Anleitung zu dem Brettspiel, das ich mir gestern ausgeliehen habe?

Anne Grunwald,

Bibliotheksreferendarin in der ZLB

  • Bild: © ZLB

Von der Märchenstunde für Kinder über Shared Readings und Theaterworkshops bis hin zum Digital-Café für Senior*innen. Die ZLB macht Programm für alle Menschen der Stadt – auch am Sonntag. Weil unter der Woche die Zeit knapp ist und am Wochenende Raum für Kultur, finden in unserer Amerika-Gedenkbibliothek auch sonntags zahlreiche Veranstaltungen, Workshops und Angebote statt.

Offline-Treff, Repaircafés oder Stolperstein-Spaziergang – der Sonntag ist eine Plattform für Ideen aus der Stadt. Auch wenn mal etwas ganz Ausgefallenes ausprobiert werden soll, bieten wir dafür Raum: zum Beispiel für ein Rechercheprojekt zu menschlichem Winterschlaf oder eine Marching Band – am Sonntag wird die AGB zum Experimentierort!

Aktuell ist die Sonntagsöffnung nur über Umwege und ohne beratendes Bibliothekspersonal möglich. Langfristig braucht es aber eine gesetzliche Regelung, die den sonntäglichen Bibliotheksbesuch in ganz Berlin möglich macht.



Alles für die Zukunft

Unsere Kinder- und Jugendbibliothek

Die KiJuBi ist das ‘Kinderzimmer’ der Stadt, ein sicherer Ort, an dem Kinder und Jugendliche an erster Stelle stehen!

Sarah Wildeisen,

Leiterin der Kinder- und Jugendbibliothek der ZLB

  • Bild: ZLB

Kinder und Jugendliche brauchen Platz! Und zwar nicht nur zum Lernen, sondern auch, um in Gemeinschaft zu sein und sich kreativ entfalten zu können.

Mit Hausaufgabenhilfe, Lesetrainings und Bewerbungsberatung begleiten wir Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg. Bei Pen&Paper-Spielen, Coding-Workshops, Gaming-Angeboten und Mangazeichnenkursen finden sie bei uns aber auch kostenlose Freizeitangebote.

Durchschnittlich ca. 500 Besuche pro Tag und gut 800 Veranstaltungen mit über 10.000 Teilnehmenden zählt unsere Kinder- und Jugendbibliothek im letzten Jahr. Mit dem breiten Angebot leistet sie einen großen Beitrag zu Leseförderung, der Förderung von Medien- und Informationskompetenz und Demokratiebildung.

Und das alles in gemütlicher Umgebung: im Winter finden Märchenstunden, Kitaveranstaltungen und Lesetrainings in einer echten mongolischen Jurte statt – ein großes Highlight für die Kleinsten.



  • Bild: Moritz Haase
  • Bild: ZLB
  • Bild: Vincent Mosch
  • Bild: Moritz Haase

Räume voller Musik und Kunst

Musik aus Berlin für Berlin.

  • Bild: Vincent Mosch
  • Bild: © ZLB
  • Bild: © ZLB | Foto: Stefanie Loos

2025 haben wir das ‘Pausensingen’ etabliert: Unter Anleitung eines Chorleiters kommen jede Woche die verschiedensten Menschen zusammen, um 30 Minuten zu singen. Die gute Resonanz auf dieses Angebot freut mich sehr, denn Singen beschwingt! Und es stärkt das Gemeinschaftsgefühl.

Susanne Hein,

Leiterin Musikbibliothek

  • Bild: © ZLB

In unserer Bibliothek kann man Musik nicht nur leihen, sondern auch anhören, für andere abspielen oder sogar selber machen. Im Phonoklub präsentieren wir regelmäßig sorgfältig ausgewählte Klänge auf Vinyl (oder auch vom Tape): Leidenschaftliche Berliner Indie-Labels oder auditive Perlen aus unseren Schallplattenarchiven. In DJ-Workshops können sich Besuchende selbst im Musik auflegen ausprobieren. Und unser Klavierraum steht allen zur Verfügung, die kein eigenes Klavier haben oder ihre Nachbarn schonen möchten.



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  • Video: ZLB

Einfach mal den Kopf freikriegen?

In regelmäßigen Sing-Pausen können unsere Nutzenden eine Pause vom Lernen, Lesen oder Recherchieren einlegen – singen hilft bekanntlich dabei, Stress abzubauen, Energie zu tanken und Spaß zu haben. Wer lieber körperlich aktiv wird, findet in unseren Yoga-Sessions den passenden Ausgleich.



Der Salon – Comic, Vinyl und Kunst zum Mitnehmen

Der Salon der AGB ist ein Ort zum Lesen, Hören und Schauen mit zahlreichen Comics, Schallplatten und originalen Kunstwerken. Hier kann man gemeinsam in Klang- und Bildwelten eintauchen – vor Ort oder auch zu Hause. Denn alle Comics, Schallplatten und Kunstwerke sind ausleihbar.





  • Bild: ZLB









  • Bild: ZLB



Wir informieren Berlin

Wir stellen Informationen bereit und unterstützen beim Umgang mit Medien – auch digital. Ob beim digitalen Beratungsangebot Digital-Zebra, in unserer Medienwerkstatt, in der technisches Equipment bereit steht oder bei Einführungen in die Bibliotheksnutzung.

Für Orientierung in unsicheren Zeiten sorgen unsere Kooperationen mit dem Correctiv.Faktenforum zu Desinformationen oder dem superrr lab, die zu KI-Mythen aufklären.

Medien für alle

  • Bild: ZLB

Von 3,7 Mio. Medien sind über 80 Prozent in den Magazinen. Diese riesige Menge an Wissen und Unterhaltung der Stadt verfügbar zu machen, motiviert mich täglich.

Merlin von Maltzahn,

Mitarbeiter im Magazin der ZLB

Der Schatz der ZLB sind nach wie vor die über 3,7 Millionen Medien, die wir der Stadt täglich zur Verfügung stellen. Ca. 30 Minuten braucht ein Medium aus einem unserer Magazine vor Ort von der Bestellung bis zur Bereitstellung.

Dahinter steckt viel Logistik und ein breites Wissen von Bibliothekar*innen. Sie kümmern sich um die Auswahl, Sammlung, Sortierung, Bereitstellung und Pflege unseres Bestands und versorgen die Menschen der Stadt mit einem großen Medienangebot – von Belletristik, Fachliteratur und Comics über Noten, DVDs und Schallplatten bis hin zu Kunstwerken.

Tagtäglich unterstützen sie unser Publikum auch bei der Recherche und Nutzung unserer Medien. Und ganz nebenbei haben unsere Lektorate auch noch ca. 90 Medienpräsentationen zu aktuellen Themen erstellt mit kuratierten Lese, Musik- und Filmtipps für unsere Nutzenden.

Die Kolleg*innen im Lektorat sorgen mit viel Engagement und Liebe zum Detail jeden Tag dafür, dass unser Bestand attraktiv, relevant und für unsere Nutzenden auffindbar bleibt. In der Vermittlung versuchen wir stets auf aktuelle Debatten zu reagieren, aber auch immer mal wieder für ein wenig Leichtigkeit zu sorgen. Ein toller Job 😊

Gunther Kunze, Referatsleiter Lektorate in der ZLB





Bibliothek zum Mitnehmen



Die digitalen Angebote des VÖBB

Neben physischen Medien bietet die ZLB als Teil der Verbunds der Öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB) auch zahlreiche digitale Medien an. Die digitalen Welten des VÖBB enthalten unzählige E-Books, Online-Magazine, Hörbücher, aber auch den Zugriff auf Datenbanken wie Genios oder Statista und Film-Streaming- und Musik-Streaming-Dienste.

Das Angebot wächst und die Nachfrage steigt: Fast 14 Millionen Online-Ausleihen zählt der VÖBB im letzten Jahr.

Dank Onleihe, Libby, Filmfriend, PressReader und co. kann man auch im Urlaub oder Zuhause in Zeitungen, Zeitschriften, Filmen oder Büchern stöbern.



Der VÖBB hat über 80 wundervolle Standorte – und wenn man mal partout das Haus nicht verlassen will außerdem ein wirklich gigantisches digitales Angebot.

Moritz Mutter,

Leiter VÖBB-Servicezentrum



  • Bild: privat



Wir sammeln Berlin

Das (digitale) Gedächtnis der Stadt

Wir sammeln Berlin – und machen das kulturelle Gedächtnis der Stadt für alle neu erlebbar. Als zentrale Gedächtnisinstitution eröffnen wir vielfältige Zugänge zum kulturellen Erbe Berlins und erweitern unseren Bestand kontinuierlich.

In diesem Jahr haben wir 21.671 Pflichtexemplare aufgenommen und fast 4.000 neue Medien in unseren Berlin-Sammlungen bereitgestellt. Zudem konnten wir mit 38 Workshops, interaktiven Führungen und Lesungen viele Menschen direkt erreichen und für die Geschichte ihrer Stadt begeistern.

Auch digital wächst unser Angebot: 40 Webseiten mit „Zeitgenössischen Stadtgeschichte(n)“ wurden dauerhaft von der Landesbibliothek Digital archiviert.

Beim 12. Tag der Bestandserhaltung stand das Thema „Vom Papier zum Pixel – Bestandsschonende Digitalisierung“ im Mittelpunkt, das wir gemeinsam mit 137 Teilnehmenden intensiv diskutierten. Und zum siebten Internationalen Tag der Provenienzforschung haben wir uns zusammen mit Berliner Institutionen auf Spurensuche zu Fragen des kolonialen Erbes und der NS-Herrschaft begeben.

  • Bild: ©M. Feigmann

"Vom Papier zum Pixel" war das Thema des Tags der Bestandserhaltung.

Digitalisierte Schätze

In unserer Digitalen Landesbibliothek kann man in Berliner Adressbüchern, Webarchiven, Nachlässen, Schriften, Karten oder Postkarten stöbern. Besondere Fundstücke, Kuriositäten oder Lieblingsobjekte veröffentlichen unsere Kolleg*innen als Digitalisat des Monats.

Digitalisat des Monats August 2025: "Der Besuch in Berlin" von Heinrich Seidel, 1889

  • Bild: ZLB

Zahlen und Fakten

ZLB in Zahlen (alle Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2025)



Die meistgeliehenen Medien 2025 (ZLB)

  • Grammatik aktiv. Deutsch als Fremdsprache A1-B1

Belletristik

  • „Hey guten Morgen, wie geht es dir?" von Martina Hefter
  • „Pi mal Daumen“ von Alina Bronsky
  • „Windstärke 17“ von Caroline Wahl

Filme & Serien

  • True Detective, 4. Staffel
  • Oppenheimer
  • Dune

Konsolenspiele aus der KiJuBi

  • Mario Kart 8 Deluxe
  • Mario Party Superstars
  • Luigi’s Mansion 3

Sachliteratur

  • „Ungleich vereint“ von Steffen Mau
  • „Freiheitsschock“ von Ilko-Sascha Kowalczuk
  • „Kreativ. Die Kunst zu sein“ von Rick Rubin





Impressum

Herausgeberin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) Stiftung des öffentlichen Rechts

Breite Str. 30 - 36 10178 Berlin

Tel.: 030 90 226 - 401 www.zlb.de

Redaktion: Milena Jovanovic Texte: Johanna Bär, Milena Jovanovic, Jee-Hae Kim, Sarah Wildeisen Bildredaktion und Gestaltung: Milena Jovanovic, Christoph Müller Gestaltungskonzept und Illustrationen: actu&tactu

V.i.S.d.P.: Milena Jovanovic

Unsere Standorte:

Amerika-Gedenkbibliothek (AGB) Blücherplatz 1 10961 Berlin-Kreuzberg

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Berliner Stadtbibliothek (BStB) Breite Str. 30 - 36 10178 Berlin-Mitte

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